Trennung Deluxe


 
Trennung Deluxe: So geht Trennung heute


Luxus für die Seele macht es möglich


Du bist Dir ganz sicher in dieser Beziehung willst Du nicht bleiben? Nur noch Streit um alles und nichts, das zermürbt Dich langsam? Du möchtest endlich wieder lieben und lachen und Dein Leben genießen, aber was ist mit den Kindern?


Der erfolgreiche Weg zum neuen Glück führt (leider immer) über die Aufarbeitung der alten Beziehung. Einfach Schlussstrich und auf ein Neues funktioniert leider nicht, denn die alten Verletzungen und somit auch die damit verbundenen neg. Gefühle wie Wut und Trauer bleiben. Ohne Aufarbeitung ist Dein Herz nicht frei für eine neue Beziehung.


Darum ist ein Aufarbeitungsprozess unbedingt notwendig!


Folgende Dinge können bei Dir passieren, wenn Du auf die Aufarbeitung verzichtest:

Du fällst immer wieder auf den gleichen Typ Mann/ Frau rein, da Du deine Lehraufgabe noch nicht gelernt hast
Deine Partnerschaftsdramen wiederholen sich ständig
Du lernst einen Menschen kennen und obwohl Du ihn gar nicht kennst, lehnst Du ihn unbewusst ab. Irgendetwas an ihm erinnert Dich unbewusst an deinen EX- Partner. Das nennt man eine versehentliche Aufstellung und die führt unaufgelöst immer zu Konflikten
Du bist nicht frei, da Dein EX-Partner nicht loslassen kann
Die bestehende Wut, Trauer, Leid und Angst machen Dich krank


Gibt es Kinder aus der alten Beziehung, so passieren noch weitere Dinge:
Kinder tun alles damit die Eltern zusammen bleiben
Sie werden krank oder verhaltensauffällig
Verläuft die Trennung als Rosenkrieg, so stehen Kinder immer zwischen den Stühlen
Da sie das Produkt von Mutter & Vater sind, trifft sie jede Verletzung, die die Eltern sich gegenseitig zuführen. Sie werden also ständig, wenn auch unbeabsichtigt verletzt
Häufig fühlen sie sich schuldig, da ja bis zu ihrer Geburt scheinbar alles i.o. war


Aber wie machst Du das am besten, sodass die Kinder (sofern vorhanden) nicht leiden, es keinen Rosenkrieg gibt und Du anschließend auch wirklich frei bist für ein neues Glück?


Ihr braucht eine gefühlsmäßige Aufarbeitung durch eine systemische Mediation.
Stell Dir vor Du bist mit Deinem Partner verabredet und er kommt deutlich zu spät. Das macht Dich wütend. Kommt er dann endlich und sagt Dir als Entschuldigung, dass er noch etwas ganz Wichtiges zu erledigen hatte. Das macht bei Vielen von uns noch eine weitere Verletzung, denn sie schlussfolgern daraus, dass sie selbst eben nicht so wichtig sind. So etwas lässt sich nicht mit einer einfachen Entschuldigung heilen, sonst bleibt der seelische Schmerz bestehen.


Was genau müsst ihr tun?

6 Schritte zum neuen Glück

  • Macht euch klar, dass beide Seiten, also auch Dein Partner, im Laufe der Beziehung sowohl Opfer von Verletzungen als auch Täter geworden sind. Nicht nur Du bist verletzt, sondern auch Dein Partner.

  • Macht euch klar, dass ihr lebenslang ein Elternpaar bleibt auch wenn ihr kein Liebespaar mehr seid.

  • Geht so weit zurück in eurer Beziehung bis dahin wo es noch keine Verletzung gab. Diese Situation findet ihr ganz leicht mit dem stimmigen Gefühl. Nur dort gibt es die gegenseitige Wertschätzung, die ihr unbedingt braucht um Verletzungen aufzulösen. Sie ist die Voraussetzung für die Aufarbeitung der erlittenen Verletzung.

    Wundert euch nicht, dass ihr in den ersten 3 bis 6 Wochen eures Kennenlernens landet. Das ist normal. Damals wurden die Verletzungen noch durch die rosarote Brille schön gefärbt. „Er/Sie hat es nicht so gemeint“

  • Dann löst ihr die Verletzungen der Reihe nach auf bis zum heutigen Tag. Was wäre anders gelaufen hätte es die erste Verletzung nicht gegeben?

  • So kommt es zu einer Neuprägung eurer Beziehung ohne Leid und Wut

  • Jetzt könnt ihr ein starkes Elternpaar für eure Kinder sein, ohne das ihr noch ein Liebespaar seid

    Jetzt seid ihr beide frei für ein neues Glück und eine neue Beziehung in der der alte Partner als Elternteil für die Kinder seinen Platz behält. Das ist wichtig für die Kinder.

    Startet ihr den Prozess im aktuellen Zustand, sind die Verletzungen auf beiden  Seiten so groß, dass keine Aufarbeitung möglich ist und die Situation eskaliert.

    Da diese Vorgehensweise bereits die „Hohe Kunst“ der Kommunikation ist, macht es durchaus Sinn, sich für den Trennungsprozess einen neutralen, unbeteiligten Dritten zur Hilfe zu holen, der den Aufarbeitungsprozess moderiert und sich in systemischer Mediation auskennt.

    Das ist auch deutlich preiswerter und weniger belastend als ein Rosenkrieg vor Gericht mit ungewissem Ausgang. Vor Gericht verlieren meistens beide Seiten und die Kinder sowieso.


Ihr braucht Hilfe dabei? Dann nehmt Kontakt mit mir auf unter http://www.annette-lenzen.de/kontakt und wir lernen uns in einer virtuellen Kaffeepause kennen. Du erzählst mir von deinen Herausforderungen und wir schauen, wie ich Dir helfen kann.
 

Volkskrankheit Müdigkeit

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Volkskrankheit Müdigkeit

Signalarbeit ist kein Hexenwerk


Anfangs fragen mich meine Klienten häufig,


„was machen Sie denn eigentlich anders als Andere“?


Das brachte mich auf die Idee, euch mal ein bisschen was über meine Arbeit zu erzählen, denn Signal- und Ahnenarbeit ist kein Hexenwerk und ich reite nicht mit dem Besen über den Blocksberg.
 
Am einfachsten erklärt sich das immer an einem Beispiel, daher erzähle ich euch die Geschichte einer Klientin von mir, die seit vielen Jahren unter der neuen „Volkskrankheit Müdigkeit“ litt.


Kennt ihr das auch, trotz Wochenende und Ausschlafen, seid ihr Montagsmorgens immer noch müde und schleppt euch zur Arbeit?
Auch nach dem Urlaub dauert es nur wenige Tage und ihr seid genauso müde wie vorher?


Dann lest diese Geschichte. Vielleicht ist die Signal- und Ahnenarbeit ja auch was für euch.
Auf Empfehlung einer Freundin bekam ich eine Klientin, die bereits seit Jahren unter ständiger Müdigkeit litt und bereits eine wahre Odyssee hinter sich hatte.
    Sie schlief täglich mindestens 8 Stunden.
    Sie lies vom Hausarzt ihre Blutwerte kontrollieren, die waren aber unauffällig.
    Sie ging zum Endokrinologen und lies ihre Schilddrüsenwerte ermitteln, nichts Auffälliges.
    Sie machte im Internet einen Test auf Vitamin D Mangel, aber auch eine gezielte Auffüllung des Mangels brachte kaum Besserung.
    Sie ging zum Heilpraktiker, versuchte es mit Bioresonanz, Akkupunktur, Homöopathie, Reik und, und und, aber nichts half dauerhaft.
    Sie machte eine Leberentgiftung, denn jemand hatte ihr erzählt, „Der Schmerz der Leber sei die Müdigkeit“. Aber auch das blieb ohne den gewünschten Erfolg
Ihre Müdigkeit war so groß war, dass sie ihr ganzes Leben bestimmte und dafür hasste sie sei und teilweise sogar sich selbst, denn sie wollte endlich auch mal energiegeladen am Leben teilhaben und Spaß haben.

Nachdem es für die Müdigkeit keine organischen Ursachen gab, was konnte dann der Grund für diese bleierne Müdigkeit sein und vor Allem, was konnte sie dagegen tun?

Eine Antwort auf genau diese Fragen, das war ihr größter Wunsch.
Die Müdigkeit war das Signal ihres Körpers, dass etwas nicht stimmte. Es war die Aufforderung etwas zu verändern nur was?
Warum Signalarbeit?
Denkt an einen Kopfschmerz. Er tritt auf, weil etwas nicht stimmt. Er ist nicht die Ursache, sondern nur das Signal.


„Schmerz ist der Schrei des Gewebes nach fließender Energie“, hat mein Ausbilder immer gesagt.


Werfen wir jetzt einfach eine Kopfschmerztablette ein, unterdrücken wir nur den Schmerz. Wir machen das Signal tot, aber wir beseitigen nicht die Ursache.
Das führt dazu, dass der Köper uns ein stärkeres Signal z.B. einen Migräneanfall oder etwas anderes schickt, um uns nochmal aufmerksam zu machen, dass etwas nicht stimmt.
Beseitigen wir dann nicht die eigentliche Ursache, sondern doktern weiterhin immer nur am Signal herum, ist das nicht zielführend.


Was ist das Ziel und was ist der Plan?
Das Ziel dieser Klientin war es „Klarheit über ihre Müdigkeit“ zu erhalten. Was will ihr die Müdigkeit sagen und was kann sie ändern?
Das Ziel und der Plan sind wichtig, da ein Ziel ohne Plan immer nur ein Wunsch bleibt.


Wo stehen wir?
Die Betrachtung der Ebenen der Veränderung ergab den Istzustand der Klientin.
Sie zeigte, welche Veränderungen die Klientin in ihrem Umfeld bereits vorgenommen hatte, wie sie ihr Verhalten angepasst hatte und welche Fähigkeiten z.B. welche Entspannungstechniken, sie bereits erlernt hatte. Also alles, was sie auf der Kopfebene selbst verändern konnte.


Aber das, was im Verborgenen, im Unbewussten, wirkt, ist das eigentlich Spannende.
Das erfahren wir erst durch die Antworten auf die Frage „welche Überzeugungen und Werte“ sie denn in Bezug auf ihr Ziel hat.
Hier kamen Glaubenssätze hoch wie
„Nur wer ständig sein Bestes gibt, ist es wert geliebt zu werden“.

Als kleines Mädchen hatte sie ein Poesiealbum, wie viele Mädchen. Ihr Vater hatte ihr, folgenden Spruch hineingeschrieben:
„Wer immer strebend sich bemüht, den werden wir erlösen“.


Dieser Spruch wirkte bei der Klientin bis heute nachhaltig.
Das Leben durfte also gar nicht leicht und bunt sein, sondern erstmal muss man sich ein Bein ausreißen, damit man es wert ist, erlöst zu werden.
Auf der Identitätsebene fanden wir dann noch Ichaussagen wie


„Ich muss perfekt sein“ und „Ich darf nicht faul sein“.
All diese Aussagen hatten es bisher verhindert, dass die Klientin ihre Müdigkeit erfolgreich und dauerhaft in den Griff bekam.

Ökocheck, was ist das?
Welche negativen Konsequenzen kann eine Veränderung haben?
Über diese Frage wundert ihr euch vielleicht, denn was bitte soll negativ daran sein nicht mehr müde zu sein?
Aber jede Veränderung bringt immer auch neg. Konsequenzen mit sich, denn wir verlassen unsere Komfortzone.
Nur wenn wir diese neg. Konsequenzen kennen und die Handlungsalternativen in unsere Lösung mit einpreisen, wird unser Unbewusstes uns bei der Zielerreichung unterstützen, denn dann ist die Veränderung ökologisch.
Genau dazu brauchen wir den Ökocheck.


In unserem Beispiel musste die Klientin zunächst lernen „Nein“ zu sagen und für sich zu sorgen.


Wann war es noch gut?
Jetzt galt es die Situation zu ermitteln, in der die Müdigkeit das allererste Mal auftrat.
Es war der Tag der Überreichung des Abiturzeugnisses.
Eigentlich ein Tag der Freude, sollte man meinen, aber meiner Klientin schossen die Tränen in die Augen, denn sie sah sich selbst als junges Mädchen, starr vor Schreck durch die Erkenntnis, dass jetzt ihre Kindheit vorbei war.
Sie hatte Angst vor der Zukunft, vor all den Anforderungen, die nun an sie gestellt werden würden und das sie nun ihr Elternhaus verlassen musste und auf eigenen Beinen stehen sollte. Noch nie in ihrem Leben hatte sie sich so einsam und verlassen gefühlt.
Das alles machte ihr unsagbar viel Angst und sie schwieg. Da begann ganz langsam das Thema Müdigkeit, denn sie war der Schutz der Klientin vor Überforderung.
Sie war ihr Freund und Helfer, wenn es ihr zu viel wurde und sie war auch von den Eltern anerkannt, die sich große Sorgen um ihre Tochter machten.
Auf einmal sah die Klientin ihre ach so verhasste Müdigkeit in einem ganz anderen Licht und konnte auch mit ihr Frieden schließen.

Auflösung und Neuprägung
Wir konnten die Situation auflösen und neuprägen, so dass das Signal „bleierne Müdigkeit“ nicht mehr notwendig war.
Die im Ökocheck ermittelten Handlungsalternativen, Nein sagen und für sich sorgen,  kann die Klientin selbstständig anwenden und damit weiß sie genau, was sie tun muss, wenn sich die Müdigkeit doch mal wieder meldet.
Genau das ist Signalarbeit und die Ahnenarbeit funktioniert genauso nur  bei den Vorfahren.

Also keine Angst, wir reiten nicht gemeinsam auf dem Besen über den Blocksberg, sondern wir finden die wahre Ursache für das Signal „Bleierne Müdigkeit“ und lösen sie auf.
Erst dann haben alle anderen Maßnahmen eine echte Chance wirklich dauerhaft zu greifen.


Ihr möchtet mehr darüber erfahren oder habt noch Fragen?
Dann nehmt Kontakt mit mir auf unter http://www.annette-lenzen.de/kontakt


Wie Du ein gefangenes Herz befreist (Teil2)

Wie Du ein gefangenes Herz befreist

Ein neuzeitliches Märchen (Teil2)

 

Nachdem sich unser kleines Herz aus eigener Kraft aus seinem Gefängnis befreit hat, möchte es nun gemeinsam mit seinen beiden engsten Verbündeten, dem Unbewussten und seinem Kopf die Welt erkunden und Freunde finden.

Es dachte wie schön die Welt doch ist und machte sich hüpfend vor Freude auf den Weg. Als erstes traf es auf einen echten Spaßvogel mit dem es jede Menge Blödsinn machte und der sehr, sehr viele Freunde hatte. Nach einiger Zeit stellte das kleine Herz fest, dass etwas fehlte. Es fühlte sich nicht mehr stimmig an, soviel Zeit mit dem Spaßvogel zu verbringen. 

Da musste es doch noch mehr geben, also fragte es sein Unbewusstes und seinen Kopf. Beide antworteten wie aus der Pistole geschossen: „Ja, das was Du vermisst, ist der Tiefgang. Das Leben ist kein Ponyhof und es ist nicht alles spaßig. Was wenn es mal nicht mehr lustig ist, kannst du dich dann auch auf den Spaßvogel verlassen?“

Das gab dem kleinen Herz zu denken und es fragte sich, wo es denn wohl einen Freund finden würde, mit dem es auch die dunklen Stunden teilen könnte, mit dem zusammen es auch weinen könnte. So machte es sich auf den Weg und es dauerte gar nicht lange, da traf es auf eine ganze Gruppe anderer Herzen, die sich freuten unser kleines Herz in ihrer Mitte willkommen zu heißen. Es fühlte sich auch sofort wohl, wenn gleich es sich über die Ähnlichkeiten der Gruppenmitglieder schon sehr wunderte. Individualität gab es nicht in dieser Gruppe. Die Probleme, Krankheiten und Krisen wiederholten sich ständig und unser kleines Herz kannte sie bereits von sich selbst. 

Das waren exakt die Probleme und Krankheiten vor denen es seinerzeit in sein Gefängnis geflohen war und die es auf gar keinen Fall wieder erleben wollte. Es wollte endlich sein eigenes selbstbestimmtes, gesundes und glückliches Leben führen. Es wollte seine Individualität leben.

Also erinnerte es sich an den Ökocheck und bat seine beiden Verbündeten um Hilfe um diese sich ständig wiederholenden Familiendynamiken ein für alle Mal ökologisch auflösen zu können. 

Das Unbewusste erklärte ihm, dass diese Herzen seine Ursprungsfamilie, seine Vorfahren seien, und dass es sich ihnen so verbunden und nahe fühle, da es deren unaufgelöste Verletzungen /Traumen und den dadurch entstandenen physiologischen Stress geerbt habe. Dieser Stress sei die wahre Ursache für seine Probleme und Krankheiten.

Es erklärte ihm weiter, dass es nur seine Individualität finden könne, wenn es mittels Ahnenarbeit all seine Probleme und Krankheiten dort auflösen würde, wo sie entstanden waren. Nur dann wäre es wirklich stark und frei, denn dann könne es die Kraft seiner Vorfahren nutzen.

Unser kleines Herz fand die Erklärungen des Unbewussten zwar etwas spukie, aber es entschloss sich dem Unbewussten einmal mehr zu vertrauen und seinem Rat zu folgen. So erlernte es die Kunst der Trauma- und Ahnenarbeit (Auflösung vererbter Verletzungen und Traumen) und es stellte dabei mit Erstaunen fest, dass es bei seinen Vorfahren sowohl Täter als auch Opfer gegeben hatte und sich beide sogar die Waage hielten. Es ging also nicht um Schuld, sondern darum für verursachtes Leid den wahren Verursacher zu finden und diesen die Verantwortung übernehmen zu lassen. 

Anfangs hatte unser kleines Herz noch große Angst davor all die alten Verletzungen noch einmal durchleben zu müssen, aber seine beiden Verbündeten, Kopf und Unbewusstes, beruhigten es. Sie zeigten ihm einen sehr eleganten und schmerzfreien Weg, wie er von außen auf die leidvollen Situationen schauen und diese auflösen konnte. Dieses Dissoziieren überzeugte unser kleines Herz vollends und es begann bereitwillig mit seiner Arbeit.

Verblüfft stellte es fest, dass sich bereits mit den ersten Auflösungen eine große Erleichterung bei ihm einstellte. Es bekam mehr Luft, mehr Lebensfreude und all die Dinge, die es schon immer traurig gemacht hatten, lösten sich auf wie von Zauberhand.

Mit dieser Art der Auflösungsarbeit hatte es nicht nur einen magischen Schlüssel zu seinem eigenen, selbstbestimmten Ich bekommen, sondern auch seine Wurzeln in seiner Ursprungsfamilie gefunden. 

Das Unbewusste erklärte ihm, dass diese Zugehörigkeit das allerwichtigste Grundbedürfnis eines jeden Herzens sei. Fühlt sich ein Herz zugehörig, so ist es stark und gesund. Fehlt diese Zugehörigkeit, so ist es traurig und krank.

Nach dieser Lektion fühlte sich unser kleines Herz stark genug um weiterzugehen, denn etwas ganz Entscheidendes fehlte noch immer. Es suchte nach seinem Seelenverwandten, einem anderen Herzen, mit dem es durch dick und dünn gehen, lachen und weinen konnte. Ein Herz, das ihn so verstand und annimmt wie es war, mit all seinen Ecken und Kanten, aber auch mit all seinen Gaben und Fähigkeiten. Kurzum in seiner ganzen Individualität.

Nachdem es schon sehr lange unterwegs war und die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, kam es an ein kleines Haus, das über und über mit Stacheldraht eingezäunt war. Dieses Haus war seiner ehemaligen Festung sehr ähnlich und dennoch fühlte es sich sofort magisch angezogen. Der Rauch aus dem Schornstein verriet ihm, dass das Haus bewohnt war und dass dort ein armes Herz nur darauf wartet, dass ihm endlich jemand hilft. Es erinnert sich stolz daran, wie es sich aus eigener Kraft befreien konnte, aber auch wie schwer es gewesen war.

Also entschloss sich unser kleines Herz den Stacheldraht mit einer Drahtschere zu durchtrennen, um sich so dem armen eingeschlossenen Herzen zu nähern.

Aber egal wieviel Mühe es sich auch gab, der Stacheldraht war stärker. Es gab kein Durchkommen, denn auch dieses Herz hatte ganze Arbeit geleistet bei der Erbauung.

Obwohl unser kleines Herz, das andere Herz weder hören noch sehen konnte, fühlte es sich derart stark angezogen, dass es einen neuen Weg fand, dem anderen Herzen wenigstens näher zu kommen. So grub es ein Loch unter dem Stacheldrahtzaun und stand nun vor dem Haus ohne Fenster, aber dafür mit genauso einer Stahltür, wie es selbst sie damals verwendet hatte. Und auch diese Tür war verschlossen.

So begann unser kleines Herz seine Geschichte zu erzählen, von all den Höhen und Tiefen, von seiner Verzweiflung und seine beiden Freunden, dem Unbewussten und dem Kopf und schließlich auch von seiner selbstinitiierten Befreiung. Es erzählte auch von seinen Freunden und seinen Lebenslektionen, die es gelernt hatte. Ja sogar von seinem tiefen Verbundenheitsgefühl zu ihm erzählte unser Herz dem unbekannten Herzen.

Eines Tages dann geschah es, dass das andere Herz zu antworten begann. Sie lachten und weinten zusammen und, obwohl sie immer noch durch die Stahltür getrennt wurden, fühlten sie sich einander doch so nah.

Irgendwann reichte diese Pseudonähe unserem kleinen Herzen nicht mehr und es machte sich auf die Suche nach dem Schlüssel für die Stahltür, denn genau wie es selbst damals, hatte auch das andere Herz gedacht, diesen nie wieder zu brauchen. 

Irgendwo musste er ja schließlich sein. Es suchte tagelang hier und da und überall, aber der Schlüssel blieb verschwunden. Geknickt und müde schlich es zum Haus zurück, um die schlechte Nachricht zu überbringen.

Doch was war das? Die Tür zum Haus stand offen und das Haus war leer. Wie konnte das sein?

Plötzlich hörte es die liebliche Stimme des angebeteten Herzen hinter sich. Es drehte sich um und da sah er ein blasses rosa Herz mit rotglühenden Wangen, das freudig hin und her hüpfte.

„ Ich habe erkannt, dass ich mich nur aus eigener Kraft befreien kann, aber diese Kraft hast Du mir erst gegeben. Unsere Liebe hat mir den Schlüssel zu meinem Herzen gegeben und der passte, oh Wunder, auch für die Tür meines Gefängnisses. So habe ich aufgeschlossen und auf Dich gewartet, sagte das geliebte Herz.“

Und so nahmen sie sich an die Hand, beide Herzen schlugen im Gleichklang und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende.


Und die Moral von der Geschichte?

Bevor du deinen Seelenpartner finden kannst, brauchst Du erst Deine eigenen Wurzeln und die bekommst Du durch die Trauma- und Ahnenarbeit.

Selbstbewusstsein und Selbstliebe sind Voraussetzungen für eine glückliche Partnerschaft.

Du möchtest wissen wie Du dahin kommst? Dann verabrede Dich doch einfach mit mir zu einer kostenlosen Kaffeepause http://www.annette-lenzen.de/kontakt und erzähle mir von Deinen Herausforderungen. 

 

 

Wie Du Dein gefangenes Herz befreist!

 

 

 

 

Wie Du Dein gefangenes Herz befreist

Ein neuzeitliches Märchen (Teil1)

Es war einmal ein kleines Herz und das sah ganz anders aus als all die anderen kleinen Herzen. Es schlug zwar genau wie die anderen exakt so viel wie notwendig war, aber es war nicht gesund rot, sondern nur noch rosa und das Schlimmste war, es verlor immer mehr an Farbe. Es schlug und lebte, aber mehr auch nicht.

Obwohl es noch gar nicht so alt war, hatte es durch den Kampf des Lebens schon so viele Verletzungen und Blessuren erlitten, dass es sehr geschwächt und traurig durchs Leben ging. Es war extrem unglücklich und so beschloss es eines Tages sich eine uneinnehmbare Festung aus den festesten Steinen und dem massivsten Holz zu bauen. Für die Haustür entschied es sich für den härtesten Stahl den es finden konnte, damit auch wirklich niemand hereinkommen konnte.

Nach Beendigung der Bauphase, schloss es sich ein und fühlte sich seit langer, langer Zeit erstmalig wieder richtig sicher. Niemand konnte es in seiner Festung verletzen und so konnte es sich endlich mal wieder ausruhen, ruhig schlafen und entspannen.

Langsam, wieder zu Kräften gekommen, erwachte auch seine angeborene Neugier wieder und es lugte durch die Spalten zwischen den Steinen, um zu sehen, was denn draußen in der Welt so vor sich ging.

Erst jetzt fiel im auf wie kalt und dunkel es doch in seiner Festung war. Zwar war es hier sicher vor allen Verletzungen, aber es fühlte sich auch sehr einsam, denn es war niemand da der es zum Lachen brachte, der es schneller schlagen ließ oder der es wärmte. Auch musste es feststellen, dass es noch mehr an Farbe verloren hatte.

Je mehr es darüber nach dachte, desto unzufriedener und unglücklicher wurde es. Sollte es vielleicht doch ein Fehler gewesen sein sich so rigoros abzuschotten? Was ist das für ein Leben, wenn es nur noch aus Schlagen besteht? Das kann doch nicht alles gewesen sein, dachte sich das kleine Herz und so wollte es seine selbstgewählte Festung wieder verlassen. Doch oh Schreck, es hatte in all seiner Verzweiflung den Schlüssel draußen liegen lassen.

 Und was nun, fragte es sich?

Es verfluchte sich selbst für seine völlig übereilte Handlung und sein Selbstmitleid. Panik machte sich breit, denn es wollte nicht länger in diesem selbstgewählten, kalten dunklen Gefängnis bleiben. Es wollte endlich wieder lachen, vor Freude und Erregung hüpfen und sich dem Auf und Ab des Lebens hingeben.

Mit aller Gewalt versuchte es nun die Steine zu verrücken, aber es hatte ganze Arbeit geleistet und die Steine blieben an ihrem Platz. Auch durch das Dach gab es kein Entkommen, denn die Dachbalken waren so massiv, dass die Kräfte des kleinen Herzens nicht ausreichten um sie zu verrücken. So stemmte sich das das kleine Herz mit letzter Kraft gegen die Stahltür, aber Stahl ist nun mal Stahl und der gibt nicht nach.

 

Völlig ausgepumpt und kraftlos, musste es sich erstmal ausruhen. Wieder bei Kräften, schaute es traurig durch das Schlüsselloch und da sah es all die anderen Herzen. Einige waren feuerrot vor Glück und Liebe und sprangen Hand in Hand dem neuen Tag entgegen. Sie strotzten nur so vor Kraft. Andere waren ähnlich blass wie es selbst.

Aber was das kleine Herz dann sah, nahm ihm den Atem und trieb ihm die Tränen in die Augen. Es sah völlig ausgeblichene, weiße Herzen fast leblos im Staub liegen. Sie waren so kraftlos, dass sie nur noch max. 20 Mal schlugen und es fiel niemandem auf. Ganz im Gegenteil, lagen sie im Weg, so wurden sie auch noch mit Füssen getreten. Niemand kümmerte sich um sie. Sie alle hatten, genau wie unser kleines Herz, einst aus falsch verstandenem Selbstschutz, eine Festung um sich herum gebaut und den Schlüssel verloren.

Panik machte sich breit bei unserem kleinen Herz. So wollte es nicht enden. Noch war es rosa und kraftvoll genug um seine Lage zu verändern. Es musste nur diesen einen Schlüssel finden, der zu der Stahltür passte.

Also probierte es völlig kopflos alle Möglichkeiten und Schlüssel aus, auch wenn ihm von Anfang an klar war, dass sie gar nicht funktionieren konnten. Es machte leider immer nur vom Falschen mehr.

Irgendwann hielt es inne und verstand, dass dieser Weg nicht zur ersehnten Freiheit führen würde. Es sah ein, dass man das Glück nicht erzwingen kann, wenn man auch noch so viel Energie rein gibt. Es überlegte und überlegte und auf einmal hörte es eine Stimme.

Erstaunt fragte das kleine Herz „Wer bist Du“, „woher weißt Du, dass ich hier bin“?

Die Stimme antwortete freundlich „Ich bin dein Unbewusstes, Deine innere Stimme, deine Intuition, Dein Bauchgefühl, wie immer du mich nennen möchtest. Ich war die ganze Zeit hier, aber du warst nicht bereit mich zu hören. Ich spreche leise, kann und will auch nicht gegen die Stimme des Kopfes anbrüllen.“

Das kleine Herz war hocherfreut, dass es nicht mehr alleine war und es fragte sein Unbewusstes, was es tun könne, damit es von nun an die leise Stimme des Unbewussten besser hören könne?

Das Unbewusste antwortete „Suche den Kontakt zu mir, bring mir Wertschätzung entgegen und bitte mich um Hilfe. Frage mich und ich werde Dir antworten. Es lohnt sich, denn ich habe 9x mehr Wissen als das Bewusstsein. Ich kann Dir Lösungen zeigen, die sich deinem Bewusstsein entziehen, die auf viel tieferen Ebenen liegen. Aber bedenke, wenn Du mich weiterhin ignorierst, dann sende ich Dir noch viel stärkere Signale als Einsamkeit und Verzweiflung.“

Das kleine Herz war schwer beindruckt von dem Gehörten, erbat sich eine Bedenkzeit und fragte dann: „Liebes Unbewusstes, wenn ich nun beschließe Dir zu vertrauen, was mache ich dann mit der Stimme meines Kopfes?“

„Das ist eine kluge Frage“, erwiderte das Unbewusste und freute sich im Stillen. Das kleine Herz ist auf dem richtigen Weg, dachte es sich. Es sucht die Lösung seines Problems im Innen und nicht mehr im Außen und deshalb antwortete es: „Bitte auch den Kopf uns zu vertrauen und unsere Arbeit zu unterstützen, indem er sich etwas zurück nimmt. Du wirst sehen, er wird darauf eingehen und froh sein einen Teil der Verantwortung für dich mit mir teilen zu können, denn wir wollen beide nur das Beste für Dich. Nur wenn wir beide an einem Strang ziehen, geht es Dir gut. Du erkennst diesen Zustand an einem wohligen, satten Gefühl im Bauch. Dieses Gefühl nennen wir das „stimmige Gefühl“.“


 

Das Gesagte verfehlte seine Wirkung nicht und so bat das kleine Herz seinen Kopf nun ebenfalls wertschätzend um Mithilfe. Zu seinem Erstaunen war es wirklich so, wie das Unbewusste gesagt hatte. Der Kopf war wirklich erleichtert nicht mehr die alleinige Verantwortung tragen zu müssen. Er willigte sogar dankbar ein.

Durch den Kontakt zu seinem Unbewussten und seinem Kopf fühlte sich das kleine Herz nicht mehr einsam, sondern warm und wohlig, wie im Schoße seiner Familie. Auch fühlte es sich nun stärker wie je zuvor.

Nun war es wirklich bereit und mutig, um wieder am Tanz des Lebens teilzunehmen. Hocherfreut stellte es fest, dass schon diese Kommunikation dazu geführt hatte, dass es wieder etwas mehr Farbe bekommen hatte. Der eingeschlagene Weg musste wohl richtig sein. Mit diesem starken Gefühl fragte es seine neuen, alten Freunde, was es denn tun könne, um sein selbstgewähltes Gefängnis verlassen zu können?

Das Unbewusste antwortete ihm prompt: „Bedanke dich zunächst für all das, was Du durch die fehlgeschlagenen Versuche lernen durftest. Es hat Dir geholfen Dich weiter zu entwickeln. Diese Versöhnung ist der Nährboden, den wir brauchen, um etwas Neues entstehen zu lassen. Dann frage Dich, welche negativen Konsequenzen es haben könnte, wenn Du Dein Ziel, die Freiheit, erreicht hast. Diese negativen Konsequenzen halten dich davon ab, Deine Lösung zu finden. Jetzt frage Dich, was Du tun, lernen und verändern kannst, damit diese neg. Konsequenzen nicht eintreten. Besinne Dich dabei auf Deine ureigensten Fähigkeiten. Was kannst du besonders gut, was machst Du besonders gerne? Lass Dich nicht abhalten es zu tun auch wenn es zunächst unsinnig erscheint. Geh in Dein Gefühl und wenn es sich stimmig anfühlt, dann tue es. Vertraue uns. Wenn du all dies tust, dann ist Deine Veränderung ökologisch und Du wirst die Lösung finden und erfolgreich umsetzen. Dies nennt man den Ökologiecheck und er wird Dir von nun an helfen, die für Dich richtigen Entscheidungen zu treffen.“

Wow, dachte das kleine Herz, das ist ja wirklich etwas ganz Neues und stimmig fühlt es sich auch an. 

Es setzte sich hin, bat das Unbewusste um Hilfe und fing an zu fühlen. Der Kopf beobachtete das ganze Treiben völlig entspannt. Idee für Idee wurde mit dem stimmigen Gefühl überprüft und dann war sie da, die Lösung.

Das kleine Herz hatte immer schon gerne gesungen, aber sich nie so richtig getraut. Jetzt aber fing es an zu singen, zuerst noch etwas schräg und leise, aber mit dem Spaß kam auch der Mut und so wurde sein Gesang immer lauter, lieblicher und heller, sodass selbst die Vögel draußen ihm antworteten. Es entstand ein wahres Konzert und irgendwann passierte das Wunder.

Die hellen Töne ließen die Steine einen kleinen Spalt auseinanderrücken und das kleine Herz wurde fast geblendet durch den goldenen Schimmer des Schlüssels. Da lag er zum Greifen nah, das kleine Herz konnte es kaum glauben. Es streckte vorsichtig seine Hand aus, griff den Schlüssel und konnte überhaupt nicht mehr nachvollziehen, wie es sich damals so sicher sein konnte, ihn nie wieder zu brauchen.

Vorsichtig, mit zitterigen Händen schloss es die schwere Stahltür auf und war wie geblendet. Es trat nach draußen, schloss die Augen, nahm einen tiefen Atemzug, spürte die warme Sonne auf der Haut, roch die verschiedensten Gerüche und hörte all die tollen Geräusche. Es genoss einfach alles mit allen Sinnen.

Mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit spürte es die Anwesenheit von Kopf und Unbewusstem. Mit diesen beiden Verbündeten an seiner Seite, fühlte es sich wie die drei Musketiere und es war sich sicher, dass es nun für alles eine Lösung finden würde.

 

Und die Moral von der Geschichte?

  • ·         Die Lösungen trägst Du in Dir, ebenso alles was Dir hilft sie zu finden.
  • ·         Hüte Dich vor Gurus, die Dir sagen wollen, was Du tun musst, welche Lösung für Dich die beste ist. Sie können Dir maximal sagen, was bei Ihnen gewirkt hat. Aber Du bist einzigartig. Du bist Du und für Dich gibt es Deine ganz individuellen Lösungen, die nur für Dich sind, die deine Türen öffnen.
  • ·        Also suche die Verbindung zu Deinem Unbewussten, Deiner Intuition, Deinem Bauchgefühl, oder wie immer Du es nennen möchtest. Es weiß genau, was für Dich gut ist.
  • ·        Beziehe auch deinen Kopf mit ein, denn ohne ihn geht es auch nicht. Das Unbewusste und dein Kopf sind Deine wertvollsten Ratgeber und sie sind immer bei Dir.
  • ·        Verbinde das Bauchgefühl mit dem Kopfgefühl zum stimmigen Gefühl. Es ist von nun an Dein Beurteilungskriterium, ob etwas stimmig und gut für Dich ist oder nicht.
  • ·        Erlerne die Technik des Ökologiechecks und schaffe so die Versöhnung als Basis für Deine nachhaltigen Veränderungen. Preise mögliche neg. Konsequenzen mit in Deine Lösung ein, damit sie Dich nicht unbewusst sabotieren. So triffst Du zukünftig die, für Dich, optimalen Entscheidungen.

Du bist jetzt bestens gerüstet für Dein neues, selbstbestimmtes, gesundes und glückliches Leben.

 

Was das kleine Herz sonst noch so erlebt, erfährst du in Teil 2.  Freu Dich schon mal darauf.

Viel Spaß bei der Umsetzung wünscht Luxus- für-die-Seele

Herzlichst Deine

Annette Lenzen

Du bist begeistert von dieser Geschichte, weißt aber nicht, wie Du sie für Dich umsetzten kannst? Du möchtest meine Hilfe?

Dann verabrede Dich noch heute mit mir zu einer kostenlosen, virtuellen Kaffeepause unter  http://www.annette-lenzen.de/kontakt


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alkohol, der Teufel in meinem Kopf

 

Alkohol, der Teufel in meinem Kopf
Eine Kombination von Baclofen und Signalarbeit ist die optimale Lösung


Am 17.8.2016 sendete Plusminus http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videosextern/warum-ein-medikament-fuer-alkoholiker-nicht-erforscht-wird-100.html  einen wirklich beeindruckenden Beitrag über die Wirksamkeit von Baclofen bei Alkoholkranken und warum nur so wenige darüber Bescheid wissen.


Zunächst einige Zahlen, Daten, Fakten um die Bedeutung dieses enormen gesellschaftlichen Problems zu verdeutlichen:
    1,8 Millionen Bundesbürger leiden unter Alkoholismus
    Alkoholismus kosten den Staat (Uns) jährlich 27 Milliarden €
    Wird ein 45-Jähriger aufgrund von Alkoholismus frühverrentet, so kostet er das Sozialsystem bis zu seinem Tod ca. 500.000€
    Baclofen ist seit 40 Jahren bekannt und hilft in 75% aller Fälle den Menschen „trocken zu werden“, dennoch wird es kaum angewandt
    In Deutschland verordnen es nur 50 Ärzte, obwohl die Verordnung nicht verboten ist. In Frankreich immerhin 5.000
    Die Suchtmediziner lehnen die Therapie mit Baclofen ab, da sie nicht die Ursache für die Erkrankung an Alkoholismus beseitigt. Da haben sie auch Recht. Daher später dazu mehr
    Ein Tag Verhaltenstherapie kostet 120€, Erfolgsquote XXX
    die Tagesdosis Baclofen kostet 0,57€ und hat eine Erfolgsquote 75%


Nicht berücksichtigt ist hier der Schaden und der Stress den Alkoholkranken ungewollt in ihren Familien anrichten. Dazu fallen mir Stichworte, wie häusliche Gewalt, erhöhte Scheidungsraten und nicht zuletzt die sogenannten Co-Abhängigkeiten anderer Familienmitglieder ein. Auch ist schon lange bekannt, dass Kinder alkoholkranker Eltern später selbst gerne zur Flasche greifen, wenn es Probleme gibt. Hier ist die Hemmschwelle  deutlich geringer als in Familien, wo Alkohol keine Rolle spielt.


Die Zusammenfassung

All diese Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache zu Gunsten von Baclofen als Medikament gegen Alkoholismus, auch wenn es ursprünglich als Medikament gegen MS entwickelt wurde und seine Wirksamkeit gegen Alkoholismus nur zufällig durch einen Selbstversuch entdeckt wurde.


Die traurige Realität

Genau das Gegenteil ist der Fall.
Es wird offiziell dafür nicht zugelassen, da es zu wenig Studien über die Wirksamkeit gibt. Die Pharmaindustrie hat kein Interesse diese Studien zu finanzieren, da das Patent abgelaufen ist und somit kein Geld mehr damit zu verdienen ist.
Stattlich Institutionen sowie die Krankenkassen und die Rentenkasse fühlen sich nicht zuständig. Die Allgemeinheit bleibt somit auf dem Schaden sitzen


Aber Achtung:

Baclofen beseitigt nur die körperliche Abhängigkeit

Welche Alternativen gibt es?

Da auch meine Klienten z.T. an Süchten leiden, gilt es noch einen zweiten Punkt zu beachten, der für mich ganz ausschlaggebend ist.
Die Suchtmediziner lehnen die Therapie von Alkoholkranken mit Baclofen ab, da durch die reine Medikation mit Baclofen die Ursache für das Entstehen der Krankheit Alkoholismus nicht beseitigt wird.
Alkoholismus entsteht im Stammhirn, dem ältesten Teil unseres Gehirns, der immer noch wie bei einem Neandertaler funktioniert. Hier wird unser reines Überleben gesichert.
Solche Menschen wollen sich wegbeamen aus der für sie lebensbedrohlich erscheinenden Situation, von der sie denken, dass sie sie nicht mehr händeln können.
Es wird also etwas angetriggert, was dieses Ohnmachtsgefühl auslöst und genau diesen Trigger gilt es zu finden und aufzulösen. Dies können sowohl vererbte als auch selbst gesetzte Trigger sein.
Insofern gebe ich den Suchtmedizinern Recht, wenn sie eine reine Therapie mit Baclofen ablehnen. Allerdings geht die normale Verhaltenstherapie nicht weitgenug und viele Patienten haben auch Angst davor, da sie nochmal in das alte Leid zurückgehen müssen.
Werden die Trigger nicht gefunden und aufgelöst, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Menschen in eine andere Sucht fallen, denn die, für sie, lebensbedrohliche Situation können sie ja immer noch nicht händeln.
Auch halten viele den harten körperlichen Entzug nicht durch.


Die Lösung

Eine Kombination aus einer Medikation mit Baclofen und gleichzeitiger Signal/Ahnenarbeit zur Beseitigung der Trigger, ist also die optimale Vorgehensweise um Alkoholismus wirklich nachhaltig zu behandeln. Das Baclofen nimmt ihnen das Verlangen nach Alkohol und somit ist der Entzug leichter zu ertragen und die Bereitschaft das durchzuhalten viel größer.
Mit dem Ökocheck lässt sich herausfinden wofür der Alkohol steht, was er dem Betroffenen ermöglicht und welche Selbstsabotageprogramme das Gesundwerden bisher verhindern. Anschließend ermitteln wir welche ökologischen Handlungsalternativen notwendig sind, damit sie den Alkohol nicht mehr brauchen.
Die Ursprungssituation wird aufgelöst und der Weg zu einem völlig neuen, selbstbestimmten, gesunden und glücklichen Leben ist frei, denn die Trigger sind weg.
Genau dabei kann Luxus für die Seele den Betroffenen helfen.


 


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