Stress als Ursache von Krankheiten

"Mir starben die Patienten buchstäblich unter den Händen weg, nachdem sie ihren Krebs überwunden hatten, weil sie Wut, Angst, das Gefühl nicht geliebt zu werden, Unversönlichkeit oder andere Lebensthemen nicht gleichfalls loslssen konnten." (Healingcode S. 25)

Glaubt man Dr. Ben Johnson, einem ganzheitlich arbeitenden Krebsarzt und Mitautor des Buches "Der Healing Code", so ist physiologischer Stress die Ursache von 95% aller Erkrankungen und sonstiger Probleme, da Stress unser Immunsystem schwächt. Die restlichen 5% der Krankheiten sind genetisch bedingt oder durch Stress in der Familiengeschichte bedingt. Stress verändert unser Erbgut und ist somit vererbbar.

Bild SGV bei Vorfahren

nach D. Bischop

Krankheiten sind demnach nur das Symptom für Stress. (S. 36/37 Healingcode)

Das tückische an physiologischem Stress ist, dass wir ihn nicht bewusst wahrnehmen können, da er unser autonomes Nervensystem angreift und unabhängig von unseren gegenwärtigen Umständen ist. Daher ist er auch nicht einfach mit Verhaltensänderungen wie z.B. dem Erlernen von Entspannungstechniken, abzustellen.

Als Stressoren wird dabei alles bezeichnet, was bei Menschen zu Angst, Trauer, Leid und Wut führt, also genau das was bei Systemgesetzverletzungen entsteht. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um selbst erlebte Angst oder Wut oder um von den Vorfahren über Zellerinnerung ererbte Ängste oder Wut handelt.

Dieser physiologische Stress entsteht, wenn das autonome Nervensystem nachhaltig aus dem Gleichgewicht gekommen ist.

Sympathicus und Parasympathicus, die beiden Oberbefehlshaber im autonomen Nervensystem, regeln noch heute unser Überleben.

Der Parasympathicus ist dabei zuständig für die Wartung und Instandhaltung unseres Körpers, also für alles was in unserem Körper abläuft, ohne das wir uns darum kümmern müssen.

Der Sympathicus ist unser Alarmsystem und er springt an, wenn unser Leben in Gefahr ist. Springt er an, so werden Hormone ( z. B. Adrenalin) ausgeschüttet und alle Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten werden sofort unterbrochen, denn wenn wir die nächsten 5 Minuten nicht überleben, brauchen wir keine Wartung und Instandsetzung mehr. Stattdessen geht alle Energie in die Muskeln um zu kämpfen oder zu fliehen. Früher war der erhöhte Adrenalinspiegel durch die köperliche Aktivität (Flucht oder Kampf) verbraucht und der Parasympaticus konnte seine Arbeit wieder aufnehmen, sobald wir in Sicherheit waren. So will es die Evolution noch heute, aber uns fehlt die körperliche Aktiviät.

Nach 2 Weltkriegen mit all dem ererbten Leid und der Wut und den selbst erlittenen Systemgesetzverletzungen,  die alle Verursacher von Stress sind, scheint das Mass an Angst Trauer, Wut und Leid voll zu sein. Der Köper schaltet nun dauerhaft in den Alarmmodus und alle Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten stehen still, solange bis diese Systemgesetzverletzungen aufgelöst werden.

Es kommt zu einer dauerhaften Schwächung des Immunsystems und der Mensch wird krank. Welche Art von Erkrankungen sich ausbilden ist individuell verschieden. Eine beispielhafte Auflistung (nach Dr. Bischop) finden Sie in nachfolgender Tabelle:

Symptom / Krankheit Dynamik und Beschreibung
Magenprobleme,
z.B. Magengeschwür, Magenschmerzen, Krebs, …
Wut - von Wut zerfressen
Angst - Die Angst schlug ihm auf den Magen
Trauer - In einem Fall hatte der Neffe das Magenleiden von der Tante übernommen. Die Tante hatte den Tod ihres Mannes nicht verarbeitet und ihre Trauer hatte sich als Ort den Magen gesucht. Der Neffe hatte ein sehr gutes Verhältnis zur Tante, so dass er die Last mitgetragen hat.
Brust-, Gebärmutter-, oder Eierstockkrebs,
Menstruations-störungen, …
Frau-sein dürfen?, Verhältnis zur Mutter (trotzdem die Eltern als Paar sehen) klären, weibliche Kraft ist zu gering.
Moralvorstellungen bzw. Einfluss der Kirche.
Der Vater wollte einen Sohn und bekam eine Tochter -> die Tochter muss "Sohn" sein.
Bulimie, Magersucht, … Nicht Frau-sein wollen/dürfen oder auch nicht Leben wollen z.B. Hänsel & Gretel - Effekt oder Missbrauch in der Familie
Sucht, Depression … Dissoziation von seinen Gefühlen. Ist zu viel Last wie Wut, Trauer, Angst bei den Vorfahren und wurde diese weitergegeben, so haben viele Angst davor und bauen deshalb um diese Gefühle einen Panzer bzw. gehen in die Sucht, um diese Gefühle abzutöten.
Jegliche Krebserkrankung,
Krebs bei Kindern,
Sucht, versuchter Selbstmord, Depression, Multiples Sklerose,
andere Autoimmunerkrankungen,
Unfälle, …
Nicht Leben wollen. Lieber sterbe ich, dann wärst du noch am Leben - Hänsel & Gretel - Effekt
Nachfolgedynamik, z.B. weil ein älteres Geschwisterkind durch Krankheit gestorben ist oder Fehlgeburt oder Abtreibung.
Oder weil der Vater als einziger aus dem Krieg wiedergekommen ist und seine Kameraden alle umkamen.
Herzprobleme, … Trauer - ihm wurde das Herz gebrochen, Herzschmerz, z.B. wenn ein Vorfahr, ein Ehepartner oder ein Kind gestorben ist oder wenn der Verlobte verbannt wurde.
Wut - Bluthochdruck
Angst - Herzrasen
Asthma, Lungenprobleme, Lungenkrebs, … Angst, z.B. im Krieg war ein Vorfahr verschüttet, Giftgas im ersten Weltkrieg, vom Panzer überrollt worden.
Ausscheidungsprobleme, … Angst, welche sich auf den Verdauungstrakt auswirkt. Probleme beim Wasserlassen kann die gleiche Ursache Angst haben, z.B. auf der Flucht sein.
Jegliche Form von Krebs, Muskelverspannungen, Bluthochdruck, Migräne oder Depression, Trauer, Angst, Leid, … Zurückgehaltene oder umgewandelte Wut, dadurch Schwächung des Immunsystems
Augen- und Ohrenprobleme, Tinnitus, … Zurückhalten von Trauer - z.B. weinen oder
Angst - ich kann den Schrecken z.B. Kriegsgreuel nicht mehr mit ansehen und hören
Sexualprobleme, z.B. frühzeitiger Samenerguss oder Sexualität wird abgelehnt Keine Erlaubnis dafür haben, z.B. weil der Großvater im Krieg bei Vergewaltigungen beteiligt war. Oder weil der Vater gezeugt wurde und dieser Akt für die Großmutter wie eine Vergewaltigung war, da sie in dem Moment nicht wollte, der Mann aber sein "Recht" eingefordert hat.
Oder Moralvorstellungen (z.B. Kirche) müssen eingehalten werden - keine Erlaubnis.
Depression Wie das Wort es schon ausdrückt: De - Press. Es liegt ein hoher innerer Druck wie Wut oder Trauer oder Angst vor, der unterdrückt (De-) werden muss. Ursachen s.o. unter Wut, Trauer und Angst
Gewichtsproblem
Zu dick
Zu dünn
Zu dick: Angst vor dem Verhungern (im Krieg, auf der Flucht oder weil in der Familie nicht darauf geachtet wurde, dass jeder am Tisch genügend bekam).
Zu dünn: Das gleiche Schicksal zu erleiden wie ein Vorfahr, der z.B. verhungert oder im KZ war.
Oder ein Vorfahr ist dafür verantwortlich, dass jemand verhungert ist oder im KZ war, so kann es dafür stehen, dass dieses aufgedeckt wird und der Vorfahr dafür die Verantwortung übernimmt.
Beides kann auch dafür stehen, dass für eine Beziehung oder Sexualität keine Erlaubnis von den Vorfahren besteht und es dadurch zu einem Beziehungsabbruch kommt.
Erschöpfungssyndrom Kann ähnliche Ursachen wie eine Depression haben. Beispiel: Der Vater war ein uneheliches Kind, seine Mutter wurde deshalb von ihren eigenen Eltern beschimpft und ausgeschlossen. Diese Systemgesetzverletzung hat das Enkelkind übernommen.
Haltungsprobleme z.B. Knieschmerzen, Rückenprobleme, Hüftprobleme, Schulterschmerzen, … Die Kraft (Schwert- und Herzseite) ist zu gering da. Nicht genug Vertrauen, seinen Weg ins Leben zu gehen. Oder:
Angst vor der Zukunft
nicht ausgelebte Wut
ADS und ADHS Nicht Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom sondern Anerkennungs-... Sind die Eltern kein Paar, so erhält das Kind nicht genügend Anerkennung, Wärme (Zugehörigkeit) und Kräfte. Staut sich beim Kind Wut und Trauer dadurch auf, so zeigt sie sich z.B. in Hyperaktivität, Sucht, Depression oder Aggressivität.
Bei ADHS steht das H für Hyperaktivität.
Nägelkauen Zurückgehaltene Wut. Fresse sie in mich hinein.
Fingernägel als Angriffs- und Verteidigungswerkzeug werden gestutzt. Fehlende Erlaubnis, aggressiv sein zu dürfen.
Eine Last für die Eltern tragen, die ihre Wut nicht ausleben konnten.

nach D. Bischop

Die gute Nachricht ist, das muss nicht so bleiben. Unser Immunsystem kann sich sehr gut wieder erholen, sind die Stressoren erst beseitigt.

Finden Sie also mit mir zusammen Ihre Stressoren, dass was bei Ihnen zu Angst, Trauer, Wut und Leid geführt hat, und lösen Sie sie nachhaltig auf. Welche unbearbeiteten Emotionen, Überzeugungen und Glaubenssätze, Selbstbilder und Dynamiken wirken bei Ihnen im Verborgenen, blockieren Ihre Lebensenergie und verhindern so Ihre nachhaltige Genesung, Ihr Glück und Ihren Erfolg?

Finden wir es gemeinsam heraus!