Mediation

Konflikte sind so alt wie die Menschheit. Sie sind zwar nicht schön, dennoch finden sie auf allen Ebenen menschlichen Zusammenlebens statt. Unternehmen, Familien, Vereine, Verbände - keine Organisation ist davor gefeit.

Manche Führungskräfte ignorieren Konflikte solange, bis nichts mehr geht außer Kündigung, Mobbing oder Krankheit der Mitarbeiter, weil sich die Konflikte mit herkömmlichen Mitteln nicht lösen können.

Ehepartner streiten oder schweigen solange, bis der Konflikt komplett eskaliert, da sie das Lösen von Konflikten schlicht nicht gelernt haben.

Sie wissen nicht um den Schatz der Systemgesetze und die Möglichkeit der Auflösung von Systemgesetzverletzungen, um Konflikte nachhaltig zu klären.

Konflikte kosten Zeit, Nerven und viel Geld und sie enden häufig vor Gericht. Sie führen nur sehr selten zum gewünschten Ergebenis, da es immer einen Verlierer gibt, die Fronten nachhaltig verhärtet bleiben und das Vertrauen für immer zerstört ist.

Häufig war der erste Anlass der Konfliktentstehung ein Missverständnis und es war keinesfalls beabsichtigt, den anderen zu verletzen. Dennoch eskaliert der Konflikt von Reaktion zu Reaktion mehr, bis keine Partei mehr weiß, was eigentlich der ursprüngliche Auslöser war. Verletzungen, Wut und Leid gibt es auf beiden Seiten und häufig wissen die Parteien nicht mehr, wie sie den Konflikt noch lösen können. Es wird bewusst nur noch auf der Sachebene argumentiert, obwohl die Verletzungen aus der Ebene der Systemgesetze lliegen und sich so nicht mehr lösen lassen.

Die Konflikt- und Lösungsebenen

Konflikt Loesungsebenen III

nach D. Bischop

Stellen Sie sich folgende Fragen und entscheiden Sie dann, ob sie wirklich vor Gericht gehen wollen. Es gibt eine bessere Lösung.

  1. Wollen Sie selbstbestimmt die für Sie optimale, individuelle Lösung des Konfliktes finden oder wollen Sie einen völlig Unbekannten (Richter) in standardisierten Lösungen über Ihr Recht oder Unrecht, Ihren Betriebs- oder Familienfrieden entscheiden lassen? Wollen Sie Herr des Geschehens bleiben?
  2. Wollen Sie sich über einen langen Zeitraum mit Ärgernissen der Vergangenheit beschäftigen und dabei risikieren, zu wenig freie Ressourcen für das Tagesgeschäft und die Gestaltung Ihrer Zukunft zu haben?
  3. Können und wollen Sie sich die Austragung Ihres Konfliktes in der Öffentlichkeit und den damit evtl. verbundenen Imageschaden wirklich leisten?
  4. Sind Sie bereit dafür, die Beziehung zu einem Konfliktpartner nachhaltig zu zerstören durch ein Gerichtsurteil, bei dem immer einer der Verlierer ist? Das kann vor allem bei Streitigkeiten innerhalb der Familie zu einer dauerhaften Schädigung des gesamten Familienfriedens führen. Wollen Sie das wirklich riskieren?
  5. Sind sie bereit, Ihre Interessen nur auf díe justziablen Argumente zu beschränken? Oder wollen Sie alles aufklären, was bisher eine nachhaltige Lösung Ihres Konfliktes verhindert hat und so den Boden für ein nachhaltig konfliktfreies Zusammenleben bereiten? Man sieht sich immer 2x im Leben!

Wenn Sie sich nun gegen einen Gang vor Gericht entschieden haben, dann kommt jetzt die gute Nachricht:

Nachhaltige Konfliktlösung kann man lernen!

Die Mediation ist eine kluge Alternative, um Konflikte zeitnah, nachhaltig und kostengünstig zu lösen, ohne dass es einen Verlieren gibt. So ist zukünftig eine gute vertrauensvolle Beziehung möglich!

Der Kundennutzen einer Mediation läßt sich wie folgt beschreiben:

  • Der unparteiische, allparteiliche Mediator bringt Vertrauen zurück und die Beteiligten wieder ins Gespräch
  • Die Beteiligten bleiben selbst Herr des Geschehens und entwickeln ihre optimalen Lösungen
  • Auch im Gesetz nicht vorgesehene ungewöhnliche Lösungen sind möglich
  • Schneller, unbürokratischer und preiswerter als Gerichtsverfahren
  • Es werden alle Konfliktursachen (verletzte Gefühle) identifiziert und aufgelöst - nicht nur die justitiablen
  • Es gibt eine tragfähige Lösung - keine faulen Kompromisse
  • Es gibt keine Verlierer, daher kehrt Vertrauen zurück und zukünftig ist ein unbelastetes Zusammenleben möglich

In der klassischen Mediation bringt der Mediator als unparteiischer, allparteilicher Dritter die zerstrittenen Parteien auf neutralem Boden wieder ins Gespräch. Er klärt die Standpunkte und Interessen, bringt verloren gegangenes Vertrauen wieder in die Runde zurück und ermöglicht so einen kreativen Lösungsfindungsprozess bei den Beteiligten. Die Beteiligten finden die für sie optimalen Lösungen selbst und die Anwälte prüfen diese dann auf Umsetzbarkeit.

Dieses Verfahren funktioniert wunderbar bei Konflikten auf der Sachebene, wie das Beispiel aus dem Harvardkonzept veranschaulicht: 2 Kinder streiten sich um eine Orange. A möchte die Schale zum Backen haben und B den Saft zum Trinken.

Die optimale Lösung ist ganz einfach und befriedigt die Interessen aller Beteiligten. A bekommt die gesamte Schale und B den gesamten Saft. Diese Lösung ist nachhaltig, da es nur Gewinner gibt. Aber so einfach ist das Leben nur ganz selten.

Schauen wir uns das wahre Leben an, so müssen wir das Modell um die Systemgestzebene erweitern.

Hat die Mutter in der Vergangheit immer nur der jüngeren Tochter Orangen gegeben und die Ältere gar nicht erst gefragt, so liegt der Konflikt auf der Systemgesetzebene und der Konflikt läßt sich nicht mehr wie oben beschrieben lösen. Die Mutter hat die ältere Tochter ausgeschlossen und gegen "früher vor später" verstossen. Bei der älteren Tochter ist durch die Systemgesetzverletzungen Leid und Wut entstanden. In einem solchen Fall kann die ältere Tochter der einfachen Lösung niemals zustimmen, da sie dann auf ihrer Wut und ihrem Leid sitzen bleiben würde. Sie wird sagen, dass sie auch den Saft braucht, auch wenn das nicht der Wahrheit entspricht. Sie will den Konflikt aufrecht erhalten damit ihre Verletzung gesehen wird.

Löst man nur den Konflikt um die Orange, so würde die Wut über die vorangegangenen Verletzungen im Verborgenen weiter schwelen und bei nächster Gelegenheit würde der Konflikt wieder hochkochen.

Hier kommt die klassische Mediation an ihre Grenzen und es wird eine systemische Mediation benötigt um erst die Systemgesetzverletzungen und damit auch den Konflikt nachhaltig aufzulösen.

Auch hier müssen die 4 Voraussetzungen zum Auflösen von Systemgesetzverletzungen vorliegen. Sind sie gegeben, so wird die erste Verletzung, hier der Ausschluss durch die Mutter, gesucht und aufgelöst. Anschließend der Verstoß gegen "früher vor später". So kann die Tochter ihre Wut loswerden und einer einvernehmlichen Lösung wie oben zustimmen.

Fotolia 47322402 400x267

Eine nachhaltige Konfliktlösung ist jetzt möglich!

Wenn Sie also eine selbstbestimmte, zeitnahe, nachhaltige und preiswerte Konfliktlösung suchen, statt fauler Kompromisse oder teurer Gerichtsverfahren, dann ist eine systemische Mediation die erste Wahl.

Ich freue mich auf Ihren Anruf!